Am 18. Juli 2026 zeigte sich der Brombachsee einmal mehr als perfekte Kulisse für ein Festival, das ganz bewusst auf das Wesentliche setzt: großartige Songs, legendäre Musiker und eine entspannte Atmosphäre. Keine überdimensionierten Bühnenshows, kein Firlefanz mit angemalten Gesichtern, futuristischen Kostümen oder künstlichem Spektakel. Stattdessen ehrlicher, handgemachter Rock unter strahlendem Sommerhimmel.
Schon am frühen Nachmittag lag diese besondere Stimmung über dem Gelände. Die Sonne brannte auf den See, ein leichter Wind sorgte für angenehme Temperaturen, und überall traf man auf Fans, die genau aus dem gleichen Grund gekommen waren: wegen der Musik. Generationen von Rockliebhabern standen gemeinsam vor der Bühne, tauschten Erinnerungen aus und feierten die Bands, die den Soundtrack ihres Lebens geschrieben haben.
Beeindruckend war der Auftritt von Ten Years After als Opener. Besonders bemerkenswert: Ric Lee, mittlerweile 80 Jahre alt, saß hinter dem Schlagzeug und bewies eindrucksvoll, dass Alter im Rock’n’Roll manchmal nur eine Zahl ist. Mit Präzision, Energie und sichtbarer Freude am Spiel hielt er die Band zusammen und erhielt dafür völlig verdient großen Applaus vom Publikum. Solche Momente erinnern daran, warum diese Musiker bis heute Legendenstatus genießen.
Für eine musikalische Überraschung sorgten auch The Wailers, die das Programm um eine ganz besondere Note erweiterten. Die Band trägt seit Jahrzehnten das musikalische Erbe von Bob Marley in die Welt und bewies eindrucksvoll, dass Reggae und klassischer Rock am Brombachsee hervorragend harmonieren können. Mit ihrem entspannten Groove, den zeitlosen Hymnen und einer positiven Ausstrahlung schufen sie einen willkommenen Kontrast zu den härteren Gitarrenklängen des Tages. Songs wie No Woman, No Cry, Three Little Birds oder Get Up, Stand Up verwandelten das Gelände in ein Meer aus mitsingenden und tanzenden Festivalbesuchern. Es war ein Auftritt, der zeigte, dass gute Musik keine Genregrenzen kennt und perfekt in die lockere, sommerliche Atmosphäre von Lieder am See 2026 passte.
Auch The Sweet sorgten für beste Stimmung. Hinter dem Erfolg der Band steht seit den 70er Jahren vor allem Andy Scott, der als kreativer Kopf und Motor der Gruppe maßgeblich für ihren unverwechselbaren Sound verantwortlich ist. Die Mischung aus Glam-Rock-Hymnen und kraftvollen Gitarrenriffs funktionierte auch 2026 noch hervorragend. Spätestens bei den großen Hits sangen Tausende begeistert mit.
Mit großer Vorfreude wurde auch der Auftritt von Magnum erwartet. Die britischen Melodic-Rocker stehen seit Jahrzehnten für zeitlose Songs, große Melodien und epische Refrains. Im Mittelpunkt stand natürlich Bob Catley, der die Band gemeinsam mit Tony Clarkin bereits 1972 gründete und bis heute zu den markantesten Stimmen der Rockszene gehört. Seine unverwechselbare Stimme trug Klassiker wie On a Storyteller’s Night, Vigilante oder Kingdom of Madness eindrucksvoll über das Gelände am Brombachsee. Gerade in der Nachmittagssonne zeigte sich einmal mehr, warum Magnum über Generationen hinweg eine so treue Fangemeinde aufgebaut hat: ehrliche Musik, starke Songs und eine Bühnenpräsenz, die ganz ohne große Effekte auskommt.
Ein besonderes Highlight war natürlich Uriah Heep. Wenn Mick Box, der seit 1967 die Leadgitarre der Band spielt und als letztes verbliebenes Gründungsmitglied die Fahne hochhält, seine unverwechselbaren Gitarrenlinien erklingen lässt, wird einem bewusst, wie viel Musikgeschichte auf dieser Bühne steht. Seine Spielfreude wirkt auch nach fast sechs Jahrzehnten im Rockgeschäft ungebrochen. Die Klassiker wurden mit derselben Leidenschaft präsentiert, die Uriah Heep einst zu einer der prägenden Hardrock-Bands der frühen 70er machte.
Mit The Stranglers stand zudem eine Band auf der Bühne, die seit fast fünf Jahrzehnten ihren ganz eigenen Platz in der Rockgeschichte behauptet. Während viele Gruppen ihrer Generation klar dem Punk oder New Wave zugeordnet werden, haben die Briten stets ihren eigenen Weg verfolgt. Die markanten Keyboard-Melodien, der kraftvolle Bass und Songs wie Golden Brown, Always The Sun oder No More Heroes sorgten am Brombachsee für eine ganz besondere Stimmung. Dabei wurde deutlich, warum The Stranglers über all die Jahre nichts von ihrer Faszination verloren haben. Ihr Auftritt war gleichzeitig energiegeladen, routiniert und musikalisch anspruchsvoll und bildete einen weiteren Höhepunkt eines ohnehin hochkarätig besetzten Festivaltages.
Ein besonderes Highlight war natürlich Uriah Heep. Wenn Mick Box, der seit 1967 die Leadgitarre der Band spielt und als letztes verbliebenes Gründungsmitglied die Fahne hochhält, seine unverwechselbaren Gitarrenlinien erklingen lässt, wird einem bewusst, wie viel Musikgeschichte auf dieser Bühne steht. Seine Spielfreude wirkt auch nach fast sechs Jahrzehnten im Rockgeschäft ungebrochen. Die Klassiker wurden mit derselben Leidenschaft präsentiert, die Uriah Heep einst zu einer der prägenden Hardrock-Bands der frühen 70er machte.
Am Ende blieb das Gefühl, einen außergewöhnlichen Festivaltag erlebt zu haben. Kein übertriebenes Spektakel, keine Ablenkung von der Musik. Einfach Rockmusik von Künstlern, die seit Jahrzehnten für Qualität stehen, vor einer traumhaften Kulisse und mit einem Publikum, das genau das zu schätzen weiß.
Lieder am See 2026 war ein Fest für echte Rockfans. Nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger.
Ein besonderer Dank gilt zudem dem Concertbüro Franken, das uns die Möglichkeit gegeben hat, dieses großartige Festival in Wort und Bild zu begleiten. Gerade in Zeiten, in denen Veranstaltungen oft nur auf die großen Schlagzeilen abzielen, ist es schön zu erleben, wie offen, professionell und vertrauensvoll die Zusammenarbeit mit Medienvertretern gestaltet wird. Dadurch konnten wir die besondere Atmosphäre am Brombachsee authentisch einfangen und unseren Lesern näherbringen.
Zusammen mit den Künstlern, der gesamten Festivalcrew und den vielen gut gelaunten Besuchern hat das Concertbüro Franken einmal mehr bewiesen, warum Lieder am See seit Jahren zu den beliebtesten Classic-Rock-Festivals Deutschlands gehört. Ein Tag voller großartiger Musik, legendärer Musiker und echter Rock’n’Roll-Leidenschaft, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Wir sagen Danke an alle Beteiligten und freuen uns schon jetzt auf das nächste Wiedersehen am Brombachsee.
Photo & Text by VELTILEIN



















































